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Kaestchen

Informationen zur Versorgung mit Rindertuberkulin ab dem 01.03.2011


Zurueck

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) teilt Folgendes mit:

Da ab März 2011 kein Rindertuberkulin mit deutscher Zulassung zur Verfügung steht, muss auf Tuberkuline zurückgegriffen werden, die eine Zulassung in einem anderen Mitgliedstaat haben.

Hierfür stehen Produkte der Firmen CZ Veterinaria (bovine Tuberkulin PPD Charge 102730 verwendbar bis Sept. 2011, www.czveterinaria.com) und Prionics Deutschland GmbH (bovine Tuberkulin PPD Charge 100316 verwendbar bis Dez. 2011, www.prionics.de) zur Verfügung. Die Anwendung dieser Produkte kann jedoch nur über eine vom SMS erteilte Ausnahmegenehmigung erfolgen.

Ab dem 01.03.2011 kann der Einsatz von Rindertuberkulin für Ausfuhruntersuchungen nur im Rahmen eines Antrages auf Ausnahmegenehmigung nach § 17c Abs. 4 Nr. 3 TierSG erfolgen.

Für den Einsatz von Rindertuberkulin für andere Zwecke ist ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung nach § 17c Abs. 4 Nr. 2a TierSG zu stellen. Hierbei handelt es sich um eine Ausnahmegenehmigung im Rahmen eines "Feldversuchs". Im Anschluss an die Durchführung der Tuberkulinisierung wird es erforderlich sein, eine kurze Rückmeldung über die Untersuchungergebnisse zu geben.

Die Anträge sind durch die Tierärzte formlos mit Angabe des Bestandes, des Tuberkulins und der Tieranzahl an das SMS zu richten.


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